Die Immobilienpreise steigen weiter.
Der mittlere Quadratmeterpreis lag bei 2.076 €, 16,8 % höher als 2024.

Großraum Lissabon war erneut die teuerste Region des Landes mit einem mittleren Quadratmeterpreis von 3.439 €, gefolgt von der Algarve (3.139 €/m²), der Halbinsel Setúbal (2.596 €/m²), Madeira (2.500 €/m²) und dem Großraum Porto (2.305 €/m²).

Unter den Gemeinden wies Lissabon weiterhin die höchsten Preise im Land auf (4.875 €/m²), gefolgt von Cascais (4.550 €/m²), Oeiras (4.187 €/m²), Loulé (3.993 €/m²) und Lagos (3.801 €/m²).

Insgesamt verzeichneten 56 der 308 portugiesischen Gemeinden Preise über dem nationalen Durchschnitt. Diese konzentrierten sich hauptsächlich auf die Subregionen Großraum Lissabon (alle neun Gemeinden), Halbinsel Setúbal (alle neun Gemeinden), Algarve (14 der 16 Gemeinden) und Metropolregion Porto (neun der 17 Gemeinden).

Auch die Mietpreise stiegen.
Der Mietmarkt belastete weiterhin die Familienbudgets.

Die durchschnittliche Miete der 149.628 im Jahr 2025 neu abgeschlossenen Verträge stieg um 9,7 % auf 9,29 € pro Quadratmeter, während die Anzahl der neuen Verträge im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % zunahm.

Erneut wies der Großraum Lissabon die höchsten Werte auf (14,19 €/m²), gefolgt von Madeira (11,33 €/m²), der Halbinsel Setúbal (11,05 €/m²), der Algarve (10,53 €/m²) und dem Großraum Porto (10,17 €/m²).

In den Gemeinden führten Lissabon (16,88 €/m²), Cascais (16,20 €/m²) und Oeiras (15,03 €/m²) erneut die Rangliste der Mieten an.

Mehr Bautätigkeit, aber noch nicht ausreichend
Die Daten zeigen auch eine Erholung der Bautätigkeit.

Im Jahr 2025 wurden 26.227 Gebäude genehmigt, 1,4 % mehr als im Vorjahr, und 48.844 Wohneinheiten, ein Anstieg um 14,6 %, der höchste Wert seit 2011.

Trotz dieses Anstiegs sank die Zahl der fertiggestellten Gebäude um 3 % auf 16.964, während die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 8,7 % auf insgesamt 30.425 stieg. Bei Neubauten für Familienwohnungen wuchs die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 10,7 % auf 27.301 Einheiten.

Die Kreditvergabe folgt der Marktdynamik.
Die gestiegene Aktivität spiegelte sich auch in der Hypothekenvergabe wider.

Im Jahr 2025 wurden rund 146.000 Bankbewertungen durchgeführt, 4,3 % mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 2009.

Die IBGE weist jedoch darauf hin, dass das Wachstum der Bewertungen hinter der Entwicklung der Transaktionszahlen zurückblieb (4,3 % gegenüber 8,6 %), was darauf hindeutet, dass die Verkaufsdynamik noch stärker war als die Kreditdynamik.

Ein Markt unter Druck
Die von INE veröffentlichten Daten bestätigen, dass 2025 ein weiteres Jahr starker Dynamik auf dem portugiesischen Wohnimmobilienmarkt war. Die Verkäufe stiegen, die Preise wuchsen weiterhin deutlich über der Inflationsrate, die Mieten setzten ihren Aufwärtstrend fort und der Bausektor zeigte Anzeichen einer Erholung.

Trotz des gestiegenen Angebots mit mehr Baugenehmigungen und fertiggestellten Gebäuden deuten die Zahlen darauf hin, dass die Nachfrage weiterhin nicht gedeckt werden kann, insbesondere in Ballungsräumen und wichtigen Touristenzentren, wo die Preise deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegen.

Quelle: IBGE | CasaYes
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